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Kundgebung am 12.03.2015 in Düsseldorf

 

12.03.2015 / komba gewerkschaft nrw

Warnstreik in NRW: kombaner demonstrieren in Düsseldorf

Seite an Seite standen Tarifbeschäftigte und ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen am heutigen Donnerstag bei der Großdemonstration in Düsseldorf. Ihr Weg führte die tausenden Teilnehmenden, darunter mehr als 500 Mitglieder der komba gewerkschaft nrw im dbb beamtenbund und tarifunion, vor den nordrhein-westfälischen Landtag. Dort machten sie im Vorfeld der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder deutlich, dass sie hinter der Forderung von 5,5 Prozent mehr Einkommen stehen.
Köln, 12. März 2015. „Ich erwarte einen Abschluss, der auch eine wirkliche Erhöhung des Entgeltes darstellt und nicht wie in den letzten Jahren nur den Inflationsausgleich. Die Laufzeit sollte 12 Monate betragen, damit eine Angleichung zwischen dem Tarifvertrag der Länder und dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst hergestellt werden kann. Und nicht, wie es teilweise bei StraßenNRW läuft, dass drei Beschäftigte eine Tätigkeit ausüben, die aber mit drei verschiedenen Tarifverträgen entlohnt wird und es demnach auch drei verschiedene Arbeitszeiten gibt“, bekräftigt Sascha Dirrichs, Beschäftigter bei Straßen NRW, seine Erwartungen an die letzte Verhandlungsrunde am 16. März. Er ist als Landesbeschäftigter unmittelbar von den ausgehandelten Ergebnissen betroffen. Deshalb nimmt er an der Kundgebung in Düsseldorf teil. „Ich sehe es als meine Pflicht heute hier zu sein und zu zeigen, dass wir für unsere Forderungen einstehen“, sagt Dirrichs.
 
Neben den Tarifbeschäftigten der Länder folgten auch verbeamtete komba Mitglieder wie Anusch Melkonyan dem Aufruf. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind wegweisend für die Beamtinnen und Beamten der Städte, Kreise und Gemeinden. Schließlich soll sich die Besoldungsanpassung für die Beamten in Nordrhein-Westfalen am Tarifabschluss der Länder orientieren.
 
„Von den Verhandlungspartnern der Arbeitgeberseite erwarte ich am 16. März ein vernünftiges und faires Angebot. Dabei ist für mich selbstverständlich,  dass das Ergebnis der Tarifverhandlungen 1:1 auf uns Beamtinnen und Beamten übertragen wird. Die Landesregierung hat hoffentlich aus den letzten beiden Jahren gelernt und schätzt auch die Arbeit der Beamtinnen und Beamten entsprechend wert", fordert Melkonyan, Vorsitzende der komba Fachgruppe im Landschaftsverband Westfalen Lippe sowie Mitglied im Landesvorstand der komba gewerkschaft nrw, in Düsseldorf.
 
„Ich bin heute hier, weil es nicht nur um meine Zukunft, sondern um die des öffentlichen Dienstes allgemein geht. Dazu kommt, dass die Landesregierung ihre Entscheidung scheinbar auch davon abhängig macht, wie viele Menschen an solchen Aktionen teilnehmen. Sind es zu wenig, werden sich die Politiker zurücklehnen und behaupten, alle sind mit dem Ist-Zustand zufrieden. Das sehe ich anders. Daher engagiere ich mich in meiner Freizeit auf solchen Kundgebungen und das voller Überzeugung“, erzählt die Beamtin.
 
Bislang hat die Arbeitgeberseite kein Angebot für die Tarifbeschäftigten der Länder vorgelegt. Die dritte Verhandlungsrunde beginnt am Montag, 16. März. Dort wird sich zeigen, inwieweit es ein Entgegenkommen der Arbeitgeber gibt.
 

 

Ines Berlemann und Anusch Melkonyan demonstrieren mit vielen kombanerinnen und kombanern in Düsseldorf.

 


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