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Informationen zu den Personalratswahlen 2012

Die Personalratswahlen 2012 haben stattgefunden und die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Zunächst bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die uns unterstützt haben.

Die Sitzverteilung sieht ab dem 01.07. folgendermaßen aus: 7 Sitze komba, 7 Sitze ver.di und 1 Sitz freie Liste. Im örtlichen Personalrat Hauptverwaltung ist zwischen der ver.di und der freien Liste eine Koalition zu Stande gekommen. Somit ist die freie Liste das „Zünglein an der Waage“. Der Listenführer der freien Liste, im Übrigen ver.di Mitglied, ist mit 86 Stimmen freigestellt. So viel zur Demokratie. Ob die ver.di in dieser Konstellation immer die Mehrheit erzielen wird bleibt abzuwarten.

Der komba-Kollegin Doris Hauphoff ist im Beamtenbereich die Freistellung zugesprochen worden. Und dies gemäß dem LPVG auch zu Recht. Schließlich haben die meisten der verbeamteten Wählerinnen und Wähler die komba-Liste gewählt. Zusätzlich hätte eine weitere Freistellung im Beamtenbereich vergeben werden können, aber der Sachverstand der komba-Kollegin findet offenkundig sehr hohe Anerkennung, ansonsten wäre die Kollegin der ver.di sicher ebenfalls freigestellt worden.

Bedauerlich aber nachvollziehbar ist, dass die Kollegin Lisa Bethge und der Kollege Dieter Schneider ab dem 01.07. ihre Arbeit als Personalräte niederlegen. Die Wählerinnen und Wähler haben uns zwar noch ihr Vertrauen ausgesprochen, jedoch nicht in dem Maße wie die Jahre davor. Die beiden ziehen daraus ihre persönliche Konsequenz. Aber ihr Sachverstand bleibt selbstverständlich nach wie vor der komba erhalten.

Die nächsten vier Jahre wird die komba mit folgenden Kolleginnen und Kollegen im ÖPR der Hauptverwaltung arbeiten:
Andreas Hasebrock, Ralf Kentrup, Martina Rosendahl, Gaby Rölf, Anusch Melkonyan (freigestellt im GPR), Doris Hauphoff (freigestellt im ÖPR) und Ines Berlemann.

Im Gesamtpersonalrat konnte die komba ihren Beamtensitz und die drei Angestelltensitze halten. Hier werden ab dem 01.07. folgende Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat tätig:
Anusch Melkonyan , Josef Wiegers (LWL-Pflege und Wohnverbund Marsberg), Chris Engel (LWL-Klinik Dortmund) und Elisabeth Sycha-Nergert (LWL-Klinik Münster).

Wir analysieren momentan, wie es zu diesem Wahlergebnis gekommen ist.

 

Nach unserer ersten Analyse und Gesprächen mit Wählerinnen und Wählern scheint es uns zum Nachteil ausgelegt worden zu sein, nicht auf die teils schmutzigen Vorwürfe der ver.di im Wahlkampf eingegangen zu sein. Wir reagierten bewußt nicht, um eine Schlammschlacht zu vermeiden. Leider fand dies nicht bei allen Kolleginnen und Kollegen die von uns erhoffte Anerkennung.
Seitens ver.di wurde im Wahlkampf suggeriert, dass wir unsere Personalratsarbeit für den Fortschritt unserer eigenen Karrieren missbraucht hätten. Vorwürfe, die jeder Grundlage entbehren und daher ja auch nicht mit Fakten belegt wurden, sondern einfach in den Raum gestellt wurden. Interessanter Weise haben offenkundig einige Kolleginnen und Kollegen seitens der ver.di kleinere Erinnerungslücken bezüglich Beförderungs-/Höhergruppierungsverfahren in den eigenen Reihen aus vergangenen Jahren.

Hinzu kamen Vorwürfe, die Absicherung der Eingangstür zu den Personalratsbüros sollte als "räumliche Abschottung" dienen und der Transparenz der Personalratsarbeit entgegen wirken. Die Tür zum Personalrat war durch eine elektronische Zutrittskontrolle gesichert (wie übrigens in weiten Teilen der LWL-Gebäude üblich), weil wir von Kollegen und Kolleginnen im Hause angesprochen wurden, dass man unsere Gespräche im Treppenhaus hören konnte. Zum anderen waren in den Schränken im Flur Akten gelagert, die sicherlich nicht für jedermann jederzeit zugänglich sein sollen und dürfen. Ein Aspekt, dem wir uns nicht nur juristisch, sondern auch moralisch verpflichtet fühlen. Wie inkonsequent erscheint im Lichte dieses Aspektes der Vorwurf, wir hätten vertrauliche Gesprächsinhalte aus der Personalratsarbeit an die Verwaltung weitergeben? Wir haben nie vertrauliche Informationen weitergegeben.

Wir haben regelmäßig über unsere Arbeit berichtet, nicht nur kurz vor der Wahl. Die ver.di-Reaktion auf unsere Veröffentlichungen beschränkte sich weitesgehend auf Kritik am Format der erschienenen Newsletter in "Hochglanz". Offenkundig gab es inhaltlich keine Kritikpunkte, wenn man sich darauf konzentriert. Und "Glänzendes Papier" scheint der ver.di auch zu gefallen, sonst wären ihre Blätter nicht plötzlich auch alle in dieser Form erschienen.

Abschließend eine Anmerkung:

Es wurde suggeriert, die komba "mauschelt und kungelt" mit der Verwaltung. - (Aus einem ver.di Wahlkampfflyer)

§ 2 Abs.1 LPVG "Dienststelle und Personalvertretung arbeiten zur Erfüllung der dienstlichen Aufgaben und zum Wohle der Beschäftigten im Rahmen der Gesetze und Tarifverträge vertrauensvoll zusammen..."

Mauscheln und Kungeln gehören nicht zum Handwerkszeug der komba. Vertrauensvolle Zusammenarbeit hingegen schon.

Das komba-Team wird auch in den kommenden vier Jahren seinen Weg zielstrebig weiter verfolgen und sich kompetent und verantwortungsvoll für die Belange aller Beschäftigten einsetzten.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Sommerzeit.


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