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CSD: Zeichen setzen – Vielfalt akzeptieren


Gemeinsam gegen Diskriminierung. © komba jugend nrw
Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund unterschiedlicher sexueller Orientierung ist 2018 noch immer ein Thema für Beschäftigte – auch und besonders im öffentlichen Dienst. Die komba gewerkschaft nrw stand bei der Christopher Street Day (CSD)-Demo am Sonntag (8. Juni) in Köln wiederholt für Zivilcourage und mehr Offenheit ein.
Alle Jahre wieder zieht es Mitglieder der Kommission für Chancengleichheit (KfC) und der komba jugend nrw gemeinsam durch Köln. Für sie ist der CSD mehr als nur eine große Party. Sie wollen lauter werdenden diskriminierenden und ausgrenzenden Parolen ihre Stimme entgegensetzen. Ihnen geht es um ein wertschätzendes Miteinander und um die Anerkennung der sexuellen Identität in ihrer breiten Vielfalt.
„Alle Menschen sollen selbstbestimmt und frei leben können. Nach wie vor scheint diese Selbstbestimmtheit beispielsweise bezogen auf die sexuelle Identität im öffentlichen Dienst noch nicht zu 100 Prozent angekommen zu sein. Es gibt noch immer Beschäftigte, die aus Angst vor Ausgrenzung lieber über ihre sexuelle Identität schweigen oder aber eine andere vortäuschen“, sagt Anusch Melkonyan, KfC-Vorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende. Stattdessen appelliert sie: „Wir alle müssen dafür Sorge tragen, dass uns Kolleg_innen als Menschen wichtig sind. Selbstverständlich muss sein, dass sich niemand verbiegen muss, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Sowohl im Privatleben als auch im Beruf. Als komba gewerkschaft nrw setzen wir uns tagtäglich unter anderem für Vielfalt und Selbstbestimmtheit ein.“
Zum ersten Mal mit dabei ist Florian Klink, der seit diesem Jahr einer der stellvertretenden Vorsitzenden der komba jugend nrw ist. Er bringt die Perspektive der Jugend auch in die KfC ein. „Der öffentliche Dienst ist ein Ort bei dem Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen, Herkunftsländern, Glaubensrichtungen und Überzeugen zusammentreffen. Aufgabe muss sein, dass sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte sicherstellen, dass alle Mitarbeiter_innen ihre geschlechtliche Identität ohne Angst vor negativen Folgen ausleben können. Gegen Diskriminierung wird noch nicht genug unternommen. Der öffentliche Dienst sollte ein Ort der Akzeptanz und Wertschätzung in allen Bereichen sein“, fordert Klink.
Für die komba nrw steht fest: Sie positioniert sich weiter für ein buntes Miteinander.

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